Liebe Allegra,
Es stimmt, es sagt einem niemand bevor man weggeht, ob für immer oder für längere Zeit, welche Gefühle da auf einen zukommen.
Interessant finde ich, dass es immer Thema ist, egal wie lange man schon fern der Heimat lebt. Abgesehen natürlich von den ersten euphorischen Anfangsmonaten/jahren, je nachdem wie groß die Euphorie und Verliebtheit gegenüber dem Land oder der Stadt halt ist.
Und überrascht bin ich dennoch, dass ich mich in einem anderen EU-Land doch so oft als Ausländerin fühlen kann. Nach einer Phase heftigen Heimwehattacken im vergangenen Jahr, bin ich momentan ebenfalls ins Stadion der Zerrissenheit übergewechselt und fühle mich nunmehr weder hier noch dort richtig zugehörig. Eigentlich kann ich mir momentan weder vorstellen zurück zugehen noch für immer hier zu bleiben. Und irgendwo einen kompletten Neuanfang auch nicht…Ja Du siehst, Du hast ein Thema angesprochen, womit man Seiten füllen könnte. Ein Gefühl, das, wenn es einem plötzlich kalt von hinten erwischt, nicht angenehm ist, also fühle dich total verstanden und als kleiner Trost: du bist damit nicht allein. Eine Freundin von mir lebt seit 20 Jahren in Irland und fühlt sich noch immer wie „sitting on the fence“. Was für sie aber gut passt.
Das Gute: es geht wieder vorbei und es bleibt spannend, was im Gefühlskarussell so als Nächstes wartet ;-))
"das gute: es geht wieder vorbei und es bleibt spannend, was im gefuehlskarussell so als naechstes wartet"
ja, das hast du voellig recht...mal sieht man es als zerissenheit und mal als bereicherung...ein "sitting on the fence" eben...(welch' schoene formulierung von deiner "irischen" freundin)...und...es geht gerade wieder vorbei und der gedanke an die "bereicherung" kommt wieder...
liebe gruesse nach rom
off topic: ist es nicht unglaublich, was da mit dem maedel in der metro passiert ist? ich fasse es nicht, wie kaltbluetig manche menschen sein koennen...
Es stimmt, es sagt einem niemand bevor man weggeht, ob für immer oder für längere Zeit, welche Gefühle da auf einen zukommen.
Interessant finde ich, dass es immer Thema ist, egal wie lange man schon fern der Heimat lebt. Abgesehen natürlich von den ersten euphorischen Anfangsmonaten/jahren, je nachdem wie groß die Euphorie und Verliebtheit gegenüber dem Land oder der Stadt halt ist.
Und überrascht bin ich dennoch, dass ich mich in einem anderen EU-Land doch so oft als Ausländerin fühlen kann. Nach einer Phase heftigen Heimwehattacken im vergangenen Jahr, bin ich momentan ebenfalls ins Stadion der Zerrissenheit übergewechselt und fühle mich nunmehr weder hier noch dort richtig zugehörig. Eigentlich kann ich mir momentan weder vorstellen zurück zugehen noch für immer hier zu bleiben. Und irgendwo einen kompletten Neuanfang auch nicht…Ja Du siehst, Du hast ein Thema angesprochen, womit man Seiten füllen könnte. Ein Gefühl, das, wenn es einem plötzlich kalt von hinten erwischt, nicht angenehm ist, also fühle dich total verstanden und als kleiner Trost: du bist damit nicht allein. Eine Freundin von mir lebt seit 20 Jahren in Irland und fühlt sich noch immer wie „sitting on the fence“. Was für sie aber gut passt.
Das Gute: es geht wieder vorbei und es bleibt spannend, was im Gefühlskarussell so als Nächstes wartet ;-))
Lieben Gruß nach Milano!
Irene
"das gute: es geht wieder vorbei und es bleibt spannend, was im gefuehlskarussell so als naechstes wartet"
liebe gruesse nach rom
off topic: ist es nicht unglaublich, was da mit dem maedel in der metro passiert ist? ich fasse es nicht, wie kaltbluetig manche menschen sein koennen...