...ueber die zerrissenheit...
manchmal erwischt einen die zerrissenheit zwischen zwei laendern "gefangen" zu sein ganz gewaltig...und ich beneide alle menschen, die sich nie entschlossen haben, mal im ausland "ihr glueck zu versuchen"...
diejenigen, die beispielsweise auf ischia geboren sind und dort geblieben sind...die selbst der job des flugbegleiters oder pilotens/einsatzort mailand nicht davon abhaelt nach getaner arbeit den flieger in richtung napoli zu nehmen und dann mit dem traghetto nach ischia ueberzusetzen...
genauso beneide ich manchmal die menschen, die sich nie aus deutschland herausbewegt haben...
"zack, hier fuehle ich mich wohl...hier bleibe ich" ...die niemals gucken wollten, wie es wohl woanders ist...sich niemals "so extrem mit der welt messen" wollten...oder fuer die es einfach von vornherein klar war, wo sie hingehoerten...
bei mir war es nie so...ich hatte immer den koffer in der hand und wollte noch "mal eben gucken", wie es wohl woanders ist..."du brennst an zuvielen ecken" hoerte ich freunde sagen...und...ja...sie hatten recht...schwupps... weg war ich...ab in alle winde....
und der satz mit dem meine mutter mich in die welt entliess war wasser auf meine muehlen:
"denk' dran...du kannst immer wieder zurueck nach hause kommen...egal was passiert...selbst wenn du den papst in scheiben schneidest" (hier ist nachzulesen, dass ich nicht die geringste absicht habe dies zu tun...ganz im gegenteil *lacht*)...
...aber zeig' mir denjenigen, der da nicht mit "vollen segeln lossegelt"?...
und eben drum gibt es diese momente, wo einen die sehnsucht nach heimat ueberkommt...umgeben von palmen treibt einem der gedanke an eine deutsche eiche die traenen in die augen...der gedanke an einen komplett gruenen wald...an den breiten buergesteig einer x-beliebigen deutschen stadt...den geruch von fruehling...und immer weht etwas wind...den spaeten tramonto im sommer...und ja...ja *es darf gelacht werden* die unkomplizierte art der muelltrennung...meerettichsahne, stellte ich neulich mit einer deutschen freundin fest, ist ein heimatliches seufzen...ganz zu schweigen von suessem senf...*das herz wird mir schwer*...
und so haengt man zerrissen zwischen zwei laendern...der blick in die heimatliche ferne verklaert die negativen seiten und hebt nur das positive hervor....und ich will hier auch nicht verheimlichen, dass ich diesen heimwehbeitrag bei offener balkontuer und 27 grad aussentemperatur um halb elf uhr abends schreibe...unter dem haus klappern die bratpfannen des ristorantes...mein nachbar scheint "milan-fan" zu sein...seinem geschrei in den hinterhof nach zu urteilen...weich gepuffert durch einen warmen freundeskreis...und der flugplan fuer mai bringt mich direkt mit bikini nach palermo und catania...also eigentlich alles in butter...
und dennoch...ich weiss nicht was es ist....nur eines weiss ich: es ueberkommt einen schlagartig...fast wie eine sommergrippe...die sehnsucht nach dem heimatland...oder ist's der uebermut?...die made im speck, die sich beklagt?...mhhh...ich weiss es nicht...ich glaube manchmal ist es einfach nur die sehnsucht nach der deutschen eiche...
diejenigen, die beispielsweise auf ischia geboren sind und dort geblieben sind...die selbst der job des flugbegleiters oder pilotens/einsatzort mailand nicht davon abhaelt nach getaner arbeit den flieger in richtung napoli zu nehmen und dann mit dem traghetto nach ischia ueberzusetzen...
genauso beneide ich manchmal die menschen, die sich nie aus deutschland herausbewegt haben...
"zack, hier fuehle ich mich wohl...hier bleibe ich" ...die niemals gucken wollten, wie es wohl woanders ist...sich niemals "so extrem mit der welt messen" wollten...oder fuer die es einfach von vornherein klar war, wo sie hingehoerten...
bei mir war es nie so...ich hatte immer den koffer in der hand und wollte noch "mal eben gucken", wie es wohl woanders ist..."du brennst an zuvielen ecken" hoerte ich freunde sagen...und...ja...sie hatten recht...schwupps... weg war ich...ab in alle winde....
und der satz mit dem meine mutter mich in die welt entliess war wasser auf meine muehlen:
"denk' dran...du kannst immer wieder zurueck nach hause kommen...egal was passiert...selbst wenn du den papst in scheiben schneidest" (hier ist nachzulesen, dass ich nicht die geringste absicht habe dies zu tun...ganz im gegenteil *lacht*)...
...aber zeig' mir denjenigen, der da nicht mit "vollen segeln lossegelt"?...
und eben drum gibt es diese momente, wo einen die sehnsucht nach heimat ueberkommt...umgeben von palmen treibt einem der gedanke an eine deutsche eiche die traenen in die augen...der gedanke an einen komplett gruenen wald...an den breiten buergesteig einer x-beliebigen deutschen stadt...den geruch von fruehling...und immer weht etwas wind...den spaeten tramonto im sommer...und ja...ja *es darf gelacht werden* die unkomplizierte art der muelltrennung...meerettichsahne, stellte ich neulich mit einer deutschen freundin fest, ist ein heimatliches seufzen...ganz zu schweigen von suessem senf...*das herz wird mir schwer*...
und so haengt man zerrissen zwischen zwei laendern...der blick in die heimatliche ferne verklaert die negativen seiten und hebt nur das positive hervor....und ich will hier auch nicht verheimlichen, dass ich diesen heimwehbeitrag bei offener balkontuer und 27 grad aussentemperatur um halb elf uhr abends schreibe...unter dem haus klappern die bratpfannen des ristorantes...mein nachbar scheint "milan-fan" zu sein...seinem geschrei in den hinterhof nach zu urteilen...weich gepuffert durch einen warmen freundeskreis...und der flugplan fuer mai bringt mich direkt mit bikini nach palermo und catania...also eigentlich alles in butter...
und dennoch...ich weiss nicht was es ist....nur eines weiss ich: es ueberkommt einen schlagartig...fast wie eine sommergrippe...die sehnsucht nach dem heimatland...oder ist's der uebermut?...die made im speck, die sich beklagt?...mhhh...ich weiss es nicht...ich glaube manchmal ist es einfach nur die sehnsucht nach der deutschen eiche...
Allegra - 24. Apr, 21:34
15 Kommentare - Kommentar verfassen - 832 x gelesen
und das geschenk dagegen ist die lebensfreude mitzunehmen, und die geht mit der melancholie hand in hand, - weil wir halt deutsche sind und bleiben.
ich will meine auslandserfahrungen nicht missen.
ich will auch hin und wieder heimkommen können.
im moment aber nicht :)